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		<title>Das hat Darwin nicht gesagt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 23:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Darwin]]></category>
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		<description><![CDATA[Offenbar ist dem einen oder anderen Zeitungsredakteur der Weg zu den Experten des Wissenschaftsressorts zu weit. Bevor sich ein Kulturredakteur dort Rat holt, schreibt er offenbar lieber unqualifiziertes Zeug &#8211; wie am 22. November in der Stuttgarter Zeitung. 2009 ist Darwin-Jahr, der Geburtstag des Naturforschers jährt sich zum 200. Mal. Darwin hat nicht nur herausragende [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=32&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Offenbar ist dem einen oder anderen Zeitungsredakteur der Weg zu den Experten des Wissenschaftsressorts zu weit. Bevor sich ein Kulturredakteur dort Rat holt, schreibt er offenbar lieber unqualifiziertes Zeug &#8211; wie am 22. November in der Stuttgarter Zeitung.</strong><span id="more-32"></span></p>
<p>2009 ist Darwin-Jahr, der Geburtstag des Naturforschers jährt sich zum 200. Mal. Darwin hat nicht nur herausragende wissenschaftliche Leistungen vollbracht, sondern auch einer ganz bestimmten Formulierung zu großer Bekanntheit verholfen: „survival of the fittest“. Er hat sie in der 5. Auflage seines Schriftwerks „Über die Entstehung der Arten“ erstmals verwendet, ursprünglich stammt sie von Herbert Spencer, einem Sozialpsychologen.</p>
<p>Das Problem: Darwin wird auch nach fast 140 Jahren noch immer fehlgedeutet. Wie zum Beispiel in der Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 22. November auf der Seite „Funk und Fernsehen“. Tillmann Gangloff befasst sich dort in seinem Beitrag &#8222;Wer hält das Steuer in der Hand?&#8220; mit der Neuverfilmung von Jack Londons Klassiker „Der Seewolf“. Gangloff schreibt: „Wolf Larsen, um das Jahr 1900 herum Kapitän des Robbenfängers „Ghost“, verkörpert die Brutalität des darwinistischen „survival of the fittest“, weiß dieses Motto (…) des Überlebens durch Stärke aber auch philosophisch zu begründen.“</p>
<p>Ganz so platt hat es Darwin aber nicht gemeint. Der Evolutionsvordenker hat mit „survival of the fittest“ keineswegs gesagt, dass allein Stärke das Überleben bestimmt. Sonst hätte er Spencers Satz wohl eher zu „survival of the strongest“ umgeschrieben. Auf schiere Körperkraft, über die die Romanfigur Wolf Larsen zweifelsfrei verfügt, wollte Darwin den Wettbewerb der Arten nicht reduzieren. Nach seiner Auffassung überlebt am ehesten die Spezies, die sich am besten an die herrschenden Rahmenbedingungen anpasst. Und damit sind wir wieder bei der Fitness – schließlich heißt „fit“ so viel wie „geeignet, passend“. Passender hätte es Darwin also nicht ausdrücken können.</p>
<p>Mag sein, dass der Schriftsteller Jack London zu Beginn des 20. Jahrhunderts Darwins Lehre nicht ganz richtig interpretiert hat. Aber heute, 100 Jahre später, sollten wir das darwinistische Prinzip so darstellen können, wie es gemeint war.</p>
<p>chrib</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/32/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/32/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=32&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Anke Engelke und die Flitzbienen</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 14:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Flitzbienen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Wie war der Tag Liebling?“ fragen sich gegenseitig jeden Abend SWR3-Moderator Christian Thees und Anke Engelke. Dabei wird ab und zu auch über Wissenschaft gesprochen. Zum Beispiel über Flitzbienen. Anke Engelke und Christian Thees haben sich in &#8222;Wie war der Tag, Liebling&#8220;  jeden Abend viel zu erzählen und SWR3-Land hört via Radio mit. In der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=28&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Wie war der Tag Liebling?“ fragen sich gegenseitig jeden Abend SWR3-Moderator Christian Thees und Anke Engelke. Dabei wird ab und zu auch über Wissenschaft gesprochen. Zum Beispiel über Flitzbienen. </strong><span id="more-28"></span></p>
<p>Anke Engelke und Christian Thees haben sich in &#8222;Wie war der Tag, Liebling&#8220;  jeden Abend viel zu erzählen und SWR3-Land hört via Radio mit. In der <a href="http://www.swr3.de/podcasts/Wie_20war_20der_20Tag,_20Liebling_3F/-/id=279178/did=446854/1jmtcxu/index.html" target="_blank">Folge vom 8. Oktober</a> berichtet Anke Engelke, dass ihr an diesem Tag erstmals ein Wort begegnet sei, das „jeder in seinen aktiven Wortschatz aufnehmen sollte“: Flitzbienen. Dahinter verbirgt sich kein Kosename für rennende Models, sondern handfeste Forschung; Insektenforschung, um genau zu sein. Mehr darüber gibt’s bei <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296191.html" target="_blank">wissenschaft.de</a>.</p>
<p>Ist doch schön, dass Anke Engelke völlig unerwartet Wissenschaftskommunikation betreibt und der SWR3-Gemeinde ein brandaktuelles Forschungsergebnis nahe bringt. Offenbar muss die Wissenschaft nur ein wenig kreativer sein bei ihren Wortschöpfungen, um den Sprung ins Formatradio zu schaffen. „Flitzbiene“ – das hört sich einfach viel besser an als zum Beispiel „Richtungsleitinsekt“.</p>
<p>Danke Anke.</p>
<p>chrib</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/28/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=28&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mobilfunk und Umwelt &#8211; ein Thema für die Wissenschaftskommunikation</title>
		<link>http://zeilenwechsel.wordpress.com/2008/09/19/mobilfunk-und-umwelt-ein-thema-fur-die-wissenschaftskommunikation/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 10:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Forschung zu Umweltwirkungen elektromagnetischer Felder geht es offenbar nicht immer mit rechten Dingen zu. In jüngster Zeit wurden gleich zwei Studien, beide aus Österreich, bekannt, die elektromagnetischen Feldern von Mobilfunkanlagen oder –telefonen eine gesundheitsschädliche Wirkung zuschreiben. Die Studien stellten sich im einen Fall als gefälscht, im anderen als zumindest fehlerhaft heraus. Da erscheint [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=22&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Forschung zu Umweltwirkungen elektromagnetischer Felder geht es offenbar nicht immer mit rechten Dingen zu. In jüngster Zeit wurden gleich zwei Studien, beide aus Österreich, bekannt, die elektromagnetischen Feldern von Mobilfunkanlagen oder –telefonen eine gesundheitsschädliche Wirkung zuschreiben. Die Studien stellten sich im einen Fall als gefälscht, im anderen als zumindest fehlerhaft heraus. Da erscheint es mehr als passend, dass das Thema Mobilfunk und Umwelt beim Fachkongress „Wissenswerte 2008“ im November auf die Tagesordnung gehievt wurde. Schließlich geht es um Glaubwürdigkeit in der Wissenschaftskommunikation.</strong></p>
<p><span id="more-22"></span> Dr. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner der Salzburger Landessanitätsdirektion und Referent für Umweltmedizin der österreichischen Ärztekammer, und Prof. Dr. Hugo Rüdiger, emeritierter Arbeitsmediziner der Medizinischen Universität Wien, haben der Mobilfunkforschung im Jahr 2008 einige Aufruhr beschert. Zumindest in einer von zwei publizierten Studien soll eine ehemalige Mitarbeiterin von Rüdiger Daten erfunden haben, die im Rahmen der internationalen REFLEX-Studie veröffentlicht wurden. Aufgrund dieser Daten lag die Schlussfolgerung nahe, dass elektromagnetische Felder, wie sie im Mobilfunk eingesetzt werden, das Erbgut schädigen und somit Krebs auslösen könnten. Doch dieses Resultat entpuppte sich, wie der SPIEGEL in der Ausgabe 35/2008 berichtete, als handfester Wissenschaftsbetrug.</p>
<p><strong>Mängel in Design und Auswertung: die Oberfeld-Studie</strong></p>
<p>Kein Betrug, aber zumindest einen sehr zweifelhaften Umgang mit wissenschaftlicher Statistik und experimentellem Design werfen Kritiker Dr. Gerd Oberfeld aus Salzburg vor. Oberfelds Studie vom 20. Januar 2008 hatte ergeben, dass sich in den Gemeinden Hausmannstätten und Vasoldsberg in der Nähe von Graz die Tumorhäufigkeit aufgrund des Betriebs eines C-Netz-Senders erhöht hätte. Oberfeld verglich die Häufigkeit verschiedener Krebserkrankungen in einer Nahzone (bis 200 Meter Abstand vom Sender) mit der Häufigkeit in einer Fernzone (201 bis 1200 Meter Abstand vom Sender). Sein Fazit:</p>
<p>„Die Distanzauswertung zeigte unter der gewählten zeitlichen Eingrenzung für den Bereich 0-200 m um den Sender gegenüber dem Bereich 201-1200 m in allen drei Stichproben ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko und damit eine eindeutige örtliche Häufung. Die Häufung zeigte sich insbesondere für Brust- und Hirntumoren.“</p>
<p>Experten stellen das Resultat in Frage – nicht zuletzt aufgrund statistischer Mängel und Fehler in der experimentellen Strategie. Brisantes Detail: Die fragliche Antenne war zwischen 1984 und 1994 gar nicht in Betrieb. Lediglich 1994 war für sechs Monate ein D-Netz-Sender aktiv. Oberfelds Erhebungszeitraum reichte von 1989 bis 2002. Im Juni dieses Jahres klagte mobilcom austria gegen die Studie Oberfelds.</p>
<p><strong>Parallelen zur Naila-Studie</strong></p>
<p>Bereits im Jahr 2004 veröffentlichte der Arzt Horst Eger mit einigen Mitstreitern eine Studie, die als „Naila-Studie“ bekannt wurde und vergleichbare Resultat wie die Oberfeld-Studie erbrachte. Sie war ganz ähnlich angelegt wie Oberfelds Untersuchung. Der Sender war bei der Naila-Studie zwar in Betrieb, die Ergebnisse erwiesen sich dennoch als nicht haltbar. Auch bei Egers Studie waren letztlich methodische und statistische Mängel ausschlaggebend für die vernichtenden Urteile der Fachwelt.</p>
<p><strong>Herausforderung für Wissenschaftskommunikation</strong></p>
<p>Egal, wie man zur mobilen Kommunikation steht: Wissenschaftler, die mit halbherzig geplanten und unzureichend ausgewerteten Studien oder gar gefälschten Ergebnissen hausieren gehen, machen nicht nur ihren Berufsstand unglaubwürdig, sondern lösen leichtfertig Verunsicherung und Angst bei den Bürgern aus. Wissenschaftsjournalisten müssen also aufpassen, dass sie nicht vermeintlich soliden Daten auf den Leim gehen. Das Thema „Elektromagnetische Felder und Umwelt“ ist sehr komplex und hat seine Heimat auf einem weiten Feld zwischen Elektro- und Nachrichtentechnik, Epidemiologie, Medizin und Biologie. Dass der Fachkongress Wissenswerte der Frage „Kann Mobilfunk die Gesundheit gefährden?“ dieses Jahr einen Workshop widmet, ist sehr zu begrüßen. Es besteht Gesprächsbedarf.<br />
chrib</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
REFLEX-Studie:<br />
Rückruf der Studie von Prof. Rüdiger, <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080729_OTS0173" target="_blank">Pressemeldung der Medizinischen Universität Wien</a><br />
Beitrag in Spiegel-online: &#8222;<a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/38/03/dokument.html?titel=Die+Favoritin+des+Professors&amp;id=59403083" target="_blank">Die Favoritin des Professors</a>&#8220; von Manfred Dworschak</p>
<p>Oberfeld-Studie:<br />
Kritische Betrachtung: „<a href="http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/einzeln/NL_08-02/3-EMVU-und-Wahrnehmung_FGF-NL_2-2008.pdf" target="_blank">Die Oberfeldstudie – methodische Anmerkungen zu einer umstrittenen Publikation</a>“; von Hagen Scherb; in Newsletter 2/2008 der Forschungsgemeinschaft Funk e.V.</p>
<p>Naila-Studie:<br />
Studie zum Download: „<a href="http://www.puls-schlag.org/download/naila-studie.pdf" target="_blank">Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz</a>“; von Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lucas, Peter Vogel, Helmut Voit; in Umwelt-Medizin-Gesellschaft 4/2004<br />
Kritische Betrachtung und Medienecho: „<a href="http://www.fgf.de/publikationen/newsletter/einzeln/NL_05_04/Die_Naila_Studie_in_den_Medien_04-05d.pdf" target="_blank">Das dünne Eis der Fakten</a>“; von Christoph Bächtle; in Newsletter 4/2005 der Forschungsgemeinschaft Funk e.V.</p>
<p>Kongress Wissenswerte 2008: <a href="http://www2.wissenswerte-bremen.de/index.php?id=28" target="_blank">Programm</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=22&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Großraum Stuttgart – der Science-Center-Ballungsraum?</title>
		<link>http://zeilenwechsel.wordpress.com/2008/07/30/grosraum-stuttgart-%e2%80%93-der-science-center-ballungsraum/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 13:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Science Center]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird der Großraum Stuttgart das geheime Science-Center-Zentrum der Nation? Das Mekka der greifbaren Wissenschaftskommunikation? In Heilbronn und Stuttgart sind die beiden Science Center beschlossene Sache. Rechts überholt wurden die beiden nun von „Sensapolis“ in Böblingen. Zwischen Märchenschloss und Hochseilgarten breitet sich dort auch ein Wissensparcours aus. Eröffnung war am 28. Juni. Jetzt geht aber die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=16&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wird der Großraum Stuttgart das geheime Science-Center-Zentrum der Nation? Das Mekka der greifbaren </strong><strong> Wissenschaftskommunikation? </strong><strong>In Heilbronn und Stuttgart sind die beiden Science Center beschlossene Sache. Rechts überholt wurden die beiden nun von „Sensapolis“ in Böblingen. Zwischen Märchenschloss und Hochseilgarten breitet sich dort auch ein Wissensparcours aus. Eröffnung war am 28. Juni. </strong></p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<p>Jetzt geht aber die Post ab rund um die Schwabenmetropole. Heilbronn baut das <a href="http://www.zeilenwechsel.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=77&amp;Itemid=88888894" target="_blank">Science Center Experimenta</a> und in Stuttgart sind die Science-Center-Pläne bereits so weit gediehen, dass der Betreiber für das 50 Millionenprojekt in Bad Cannstatt ausgewählt ist. Den Zuschlag erhielt die Petri &amp; Tiemann GmbH aus Hamburg. Sie betreibt bereits das Universum in Bremen. Das Konzept für das Science Center mit Schwerpunkt Mobilität haben Missal, Gies &amp; Partner ausgearbeitet. Am Standort im alten Straßenbahndepot im Ortsteil Bad Cannstatt soll auch das neue Planetarium gebaut werden. Das alte in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs muss nämlich der Baugrube von Stuttgart 21 weichen.</p>
<p>Dass Wissen und Wissenschaft auch im Konzept eines Erlebnisparks taugen können, hat Alexander Schreibeinsen jr. erkannt. Der 34-Jährige hat das Sensapolis auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen realisiert. Sensapolis wurde am 28. Juni eröffnet. Es ist zwar kein Science Center, hat aber interessanterweise auf seinen 8000 Quadratmetern Erlebnisfläche ein 1000 Quadratmeter großes Wissenszentrum eingerichtet. Wie das 30 Millionenprojekt ankommt, wird sich zeigen. Derzeit ist Schreibeisen der Platzhirsch in der Region. Der Konkurrenzkampf um die wissen- und erlebnishungrige Kundschaft wird erst noch beginnen. 2009 will das „Experimenta“ in Heilbronn starten, voraussichtlich 2011 folgt Stuttgart.</p>
<p>chb</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=16&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ideenpark – spektakulär vorbeigezielt</title>
		<link>http://zeilenwechsel.wordpress.com/2008/05/28/ideenpark-%e2%80%93-spektakular-vorbeigezielt/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 13:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenpark]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ideenpark war zu Gast auf der neuen Landesmesse in Stuttgart. Die Show war so erfolgreich, das Ministerpräsident Günther Oettinger jetzt selbst ein Wissenschaftsspektakel initiieren will. Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage, ob mit solch einer Veranstaltung das erklärte Ziel, den Fachkräftemangel abzubauen, überhaupt erreicht werden kann. Der Ideenpark war zu Gast auf der neuen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=13&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Der Ideenpark war zu Gast auf der neuen Landesmesse in Stuttgart. Die Show war so erfolgreich, das Ministerpräsident Günther Oettinger jetzt selbst ein Wissenschaftsspektakel initiieren will. Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage, ob mit solch einer Veranstaltung das erklärte Ziel, den Fachkräftemangel abzubauen, überhaupt erreicht werden kann.</strong><span id="more-13"></span><strong> Der Ideenpark war zu Gast auf der neuen Landesmesse in Stuttgart. Die Show war so erfolgreich, das Ministerpräsident Günther Oettinger jetzt selbst ein Wissenschaftsspektakel initiieren will. Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage, ob mit solch einer Veranstaltung das erklärte Ziel, den Fachkräftemangel abzubauen, überhaupt erreicht werden kann.</strong></p>
<p>282.000 Besucher an neun Tagen – der Ideenpark in Stuttgart war eine Rekordveranstaltung. Alle zwei Jahre schlägt dieses mobile Science Center mit Mitmachgarantie in einer deutschen Großstadt auf. Im Jahr 2004 war der Ideenpark in Gelsenkirchen zu Gast, 2006 in Hannover. Ins Leben gerufen wurde er von Thyssen-Krupp mit dem Ziel, durch eine Wissenschafts- und Technikshow das Interesse von Kindern und Jugendlichen zu wecken. Die sollen schließlich die Ingenieure von morgen sein.</p>
<p>Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung sagte Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, eine Umfrage beim Ideenpark in Hannover hätte gezeigt, dass 70 Prozent der Befragten durch den Ideenpark einen neuen Zugang zur Technik bekommen hätten und sich vorstellen könnten, einen technischen Beruf zu ergreifen. Fachkräftesicherung durch die Hintertür also. Zumindest bei Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger und seinen Ministerkollegen ist die Botschaft angekommen. Oettinger will einen regelmäßigen Ideenpark in kleinerem Format etablieren. Er sieht im Erfolg des Ideenparks „ein deutliches Zeichen für die Begeisterungsfähigkeit der Baden-Württemberger für Technik, Wissenschaft und Bildung“.</p>
<p>Doch diese Form der Wissenschaftskommunikation dürfte zu kurz gedacht sein, wenn sie mehr bieten soll als Unterhaltung. Zumindest im Hinblick auf die Zielsetzung, übermorgen die Berufsentscheidung der Jugend von heute zu beeinflussen. Um Interesse zu wecken, Wissen zu vermitteln und mit Wissenschaft zu unterhalten mag das Konzept tragen. Aber ob es in der Lage ist, die Berufswahl zu lenken, wenn diese noch sechs bis zehn Jahre in der Zukunft liegt, muss kritisch hinterfragt werden. Ein alle zwei Jahre abgefeiertes Wissenschaftsspektakel wird die Defizite in der Alltagserfahrung mit Naturwissenschaften nicht ausgleichen. Da fehlt schlicht und ergreifend ganz wesentlich der stetige Anstoß, die Begleitung, die Kontinuität. Offenbar gelingt es in der Schule nicht, die so wichtige Begeisterung für Naturwissenschaften zu wecken, denn sonst sollten 70.000 fehlende Ingenieure (von Naturwissenschaftlern wird schon gar nicht mehr gesprochen) kein Thema sein.</p>
<p>10 Millionen Euro hat Thyssen-Krupp mit seinen Partnern in neun Tage Ideenpark in Stuttgart investiert. Für die große Show hat es gereicht – ob es hilft, die technologische Zukunft zu sichern, wissen wir vielleicht in zehn Jahren. Es darf aber schon heute vorsichtig prognostiziert werden, dass bis dahin sogar bei den technikbegeisterten Ideenparkbesuchern noch das eine oder andere Mal der „Lokführereffekt“ eintritt: gestern Feuerwehrmann, morgen Pilot, übermorgen Lokführer. Karriereziele bei Kindern unterliegen natürlichen Schwankungen.</p>
<p>Vielleicht würde es der deutschen Industrie und anderen Wissenschaftsspektaklern helfen, mal über den Tellerrand hinauszublicken. In anderen Aktionsfeldern, wie zum Beispiel Sport und Kultur gibt es bereits seit Jahren Lösungen zur Zukunftssicherung. Und die sind völlig unspektakulär.</p>
<p>chb</p>
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		<title>Grünes Image mit schwarzen Klecksen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 15:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Energiekonzern e.on lässt nichst unversucht, ums sich als Saubermann mit solidem Nachhaltigkeitskonzept zu präsentieren. Doch die Bemühungen in der Technologiekommunikation gehen offenbar nicht Hand mit Hand mit der technologischen Wahrheit und den Aussagen des Chefs Wulf Bernotat. e.on macht auf Nachhaltigkeit. Im aktuellen Fernsehspot zeigt und e.on eindrucksvoll, wie unglaublich stark sich das Unternehmen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=12&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Energiekonzern e.on lässt nichst unversucht, ums sich als Saubermann mit solidem Nachhaltigkeitskonzept zu präsentieren. Doch die Bemühungen in der Technologiekommunikation gehen offenbar nicht Hand mit Hand mit der technologischen Wahrheit und den Aussagen des Chefs Wulf Bernotat. </strong><span id="more-12"></span></p>
<p>e.on macht auf Nachhaltigkeit. Im aktuellen <a href="http://www.eon.com/de/unternehmen/23453.jsp" target="_blank">Fernsehspot</a> zeigt und e.on eindrucksvoll, wie unglaublich stark sich das Unternehmen im Sektor „Erneuerbare Energien“ engagiert. Wasserkraft in Schweden, Windkraft in Großbritannien und Bioenergie aus Deutschlands fruchtbaren Böden – alles grün, alles schön, alles e.on.</p>
<p>Liest man dann aber das Interview, dass die „ZEIT“ mit e.on-Chef Wulf Bernotat geführt und in der Ausgabe vom 15. Mai 2008 publiziert hat, so kommen Zweifel auf, ob für den Konzern das Ziel, die Windenergie ernsthaft zu nutzen, auch wirklich ernst gemeint ist. Die Pläne der Bunderegierung, mehr auf erneurbare Energie zu setzen, kommentierte Bernotat so: „Bis 2020 sollen Windräder mit einer Leistung von 15000 Megawatt im Meer stehen. Bisher haben wir kein einziges. E.on baut die erste Pilotanlage, im nächsten Jahr folgen weitere. Nach den hoffentlich erfolgreichen Tests, die noch dauern, müssten bis zum Jahr 2020 insgesamt 3000 Windanlagen mit jeweils fünf Megawatt stehen. Wer soll die bauen?“</p>
<p>Gute Frage: Ein Teil könnten zum Beispiel der selbsternannte Nachhaltigkeitsspezialist e.on bauen. Wie im Fernsehen eben, alles toll und mit ganz vielen Windrädern. In Großbritannien geht&#8217;s doch auch. Schließlich will der Konzern nach eigenem Bekunden bei der Windkraftnutzung unter die Top 5 der Welt. Aber dafür bloß keine Windräder bauen.</p>
<p>Offenbar ist es mit dem Anspruch, Technologievorreiter zu sein, nicht allzu weit her. Zum Thema Solarstrom aus Afrika meint Bernotat: „Kein Unternehmen könnte so etwas alleine schultern. Denken Sie nur an die Genehmigungen, um den Strom durch Spanien, Italien und Frankreich zu transportieren.“ Ach so, da liegt der Hund begraben. e.on würde schon, aber der ganze EU-Verwaltungskram blockiert den Fortschritt. Der Eindruck drängt sich auf, dass es e.on vor allem ums Image geht, nicht um die Sache selbst.</p>
<p>Übrigens, der eingangs erwähnte Fernsehspot ist bereits der zweite in der Nachhaltigkeitskampagne des Konzerns. Der erste, Thema Gezeitenkraftwerke, wird nicht mehr gesendet. Dass dort inhaltlich Ebbe herrschte und der Zuschauer nur vergackeiert wurde, das ist bei der “ZEIT“ (<a href="http://www.zeit.de/2008/05/T-Gezeitenkraftwerk" target="_blank">Lügen bis das Image stimmt</a>) nachzulesen.</p>
<p>chb</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/12/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=12&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Biosprit &#8211; alles nur hochsterilisiert</title>
		<link>http://zeilenwechsel.wordpress.com/2008/05/16/biosprit-alles-nur-hochsterilisiert/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 09:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Biosprit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Plan von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, den Bio-Ethanolanteil im Sprit zu erhöhen, ist vom Tisch. Das ist gut so, denn Bio-Ethanol ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer neuen Generation von biobasierten Kraftstoffen. Was für ein Aufruhr um die Biospritkampagne der Bundesregierung. Zehn Prozent sollte künftig der Anteil von biotechnologisch erzeugtem Ethanol im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=11&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Plan von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, den Bio-Ethanolanteil im Sprit zu erhöhen, ist vom Tisch. Das ist gut so, denn Bio-Ethanol ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer neuen Generation von biobasierten Kraftstoffen.</strong></p>
<p><span id="more-11"></span> Was für ein Aufruhr um die Biospritkampagne der Bundesregierung. Zehn Prozent sollte künftig der Anteil von biotechnologisch erzeugtem Ethanol im Super- und Normalkraftstoff betragen. Der Bioenergie hat die Bundesregierung damit einen Bärendienst erwiesen. Verfahren, mit denen aus Biomasse Energie gewonnen werden können, stehen mancherorts plötzlich unter Generalverdacht.</p>
<p>&#8222;Biosprit: Fluch oder Segen“ titelte der ADAC in der Ausgabe März/2008 seines Magazins „Motorwelt“ und rechnet mit Biosprit und Bioenergie ab. Im Editorial schreibt Chefredakteur Michael Ramstetter: <em>„Bioenergie ist hierzulande mit zu vielen kurzfristigen Illusionen und Träumen verbunden. Dies gilt für die politischen Parteien und die Industrie. Illusionen und Träume müssen umgehend durch genaues Hinschauen und glaubwürdiges Forschen ersetzt werden.“</em></p>
<p>Die ganze Diskussion ist völlig unnötig. Bio-Ethanol, das zeigen die vom Energiehunger getriebenen Preissteigerungen bei Mais, Zucker und Weizen, kann nach aktueller Sachlage nur eine Zwischenstation sein. Die Zukunft liegt bei biobasierten Kraftstoffen, die mit chemischen Verfahren hergestellt werden. Wegweiser, wohin die Reise gehen könnte, gibt es mehrere.</p>
<p><strong>Biomass-to-liquid und Kohle aus dem Kochtopf</strong></p>
<p>Choren Industries aus Friedberg in Sachsen produziert synthetischen Diesel-Kraftstoff aus Biomasse, derzeit in erster Linie mit Restholz und Abfallholz. Die Biomasse wird über Zwischenschritte verflüssigt, Experten sprechen von Biomass-to-liquid, abgekürzt BTL.</p>
<p>Am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam wurde im Jahr 2006 ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus Biomasse Kohlenstoff gewinnen kann. „Hydrothermale Karbonisierung“ nennen die Chemiker den Prozess, bei dem Holz, Stroh, Gartenabfälle und vieles mehr, was biochemisch gebundenen Kohlenstoff enthält, eingesetzt werden kann. Das Pflanzenmaterial wandert in eine Art Schnellkochtopf, wird erhitzt und verwandelt sich nach mehreren Stunden in fein verteilten Kohlenstoff. Dieser kann anschließend als Energieträger genutzt oder weiterverabeitet werden – zum Beispiel zu Kraftstoff.</p>
<p>Im Jahr 2007 setzte die Weltbevölkerung laut Internationaler Energieagentur (IEA) 17,7 Milliarden Tonnen Rohöleinheiten an Energie um – etwa die zehnfache Energiemenge häuft die Natur jedes Jahr durch Biomasseproduktion an. Berücksichtigt man diesen gigantischen Energiegehalt und zieht man die angeführten technologischen Entwicklungen in Betracht, so muss man zu dem Schluss kommen, dass konventionell erzeugtes Bio-Ethanol nur eine kleine Episode im Wandel der Energieträgernutzung sein kann.</p>
<p><strong>Keine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln</strong></p>
<p>Horrorszenarien, wie massiver Flächen- und Wasserverbrauch zum Anbau von Energiepflanzen, ethische Bedenken, weil Nahrungsmittel nicht in den Tank sondern auf den Tisch gehören – das alles wäre größtenteils Makulatur. Vorausgesetzt, die neuen Technologien halten, was sie derzeit versprechen. Synthetischer Bio-Diesel bald konkurrenzfähig Aktuelle Untersuchungen, wie die von Dr. Ludwig Leible (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Forschungszentrums Karlsruhe), zeigen, dass die Biokraftstoffe der nächsten Generation den Nahrungsmittelmarkt nicht bedrohen und schon bald konkurrenzfähig sein könnten.</p>
<p>Ab einem Rohölpreis von 130 Dollar pro Barrel wäre synthetischer Bio-Diesel konkurrenzfähig. Aktuell liegen die Ölpreise bei etwa 120 Dollar je Barrel. Der Vorsprung des Öls verrinnt. Minister Gabriels Biospritvorhaben war also überflüssig, ebenso wie die Aufregung darüber.</p>
<p>Oder, um es mit den Worten des Ex-Fußballprofis Bruno Labbadia zu sagen: „Das Ganze wird von den Medien hochsterilisiert.“</p>
<p>chrib</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
Hydrothermale Karbonisierung: <a href="http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2006/pressemitteilung200607121/index.html" target="_blank">Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam</a></p>
<p>Mitteilung zur Studie des Forschungszentrums Karlsruhe: <a href="http://www.itas.fzk.de/deu/news/2007/25.htm" target="_blank">http://www.itas.fzk.de/deu/news/2007/25.htm</a></p>
<p>Internationale Energieagentur IEA: <a href="http://www.worldenergyoutlook.org/2007.asp" target="_blank">Jahresbericht 2007</a><a href="http://www.worldenergyoutlook.org/2007.asp" target="_blank"> </a>(auch auf deutsch verfügbar)</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/zeilenwechsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/zeilenwechsel.wordpress.com/11/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=11&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nord-Süd-Gefälle in der Wissenschaftskommunikation?</title>
		<link>http://zeilenwechsel.wordpress.com/2008/03/28/nord-sud-gefalle-in-der-wissenschaftskommunikation/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Oldenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat entschieden: Die Stadt der Wissenschaft 2009 heißt Oldenburg. Der Süden der Republik ging mal wieder leer aus: Konstanz scheiterte in der Endrunde knapp.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=9&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat entschieden: Die Stadt der Wissenschaft 2009 heißt Oldenburg. Der Süden der Republik ging mal wieder leer aus: Konstanz scheiterte in der Endrunde knapp.</b><span id="more-9"></span></p>
<p class="MsoNormal"> Mehr als die Teilnahme an den Finalrunden scheint den Bewerberstädten aus Süddeutschland beim Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft“ nicht zu gelingen. Auch im Jahr 2009 muss man gen Norden reisen, will man die Stadt der Wissenschaft erleben. Oldenburg hat das Rennen gemacht und sich gegen Konstanz und Lübeck durchgesetzt.</p>
<p class="MsoNormal"> In den Jahren 2005 und 2006 schaffte Tübingen zumindest den Sprung ins Finale, 2007 scheiterte Freiburg kurz vor dem Ziel, 2008 machte es der Norden unter sich aus: Jena und Potsdam hießen die Finalisten.</p>
<p class="MsoNormal"> Der Süden muss sich also weiter gedulden – mindestens für zwei Jahre. Im Jahr 2010 legt der Wettbewerb eine Pause ein, der Stifterverband will Bilanz ziehen. 2011 soll es weiter gehen, jedoch mit veränderten Wettbewerbsbedingungen. Vielleicht klappt&#8217;s ja dann mit dem Erfolg im Süden.<br />
chrib</p>
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		<title>Klimaretter Al Gore informiert offenbar falsch</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 15:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Klimawandel ist eines der Musterbeispiele, wie Wissenschaftskommunikation ge- und missbraucht werden kann. Zwei Probleme der Wissenschaftskommunikation werden anhand der Klimadiskussion offensichtlich: die Objektivität wissenschaftlicher Daten ist ein dehnbarer Begriff, und die Fakten eines derart komplexen Themas wie „Klima“ können Laien schlichtweg nicht bewerten. Der Verlockung, mit Fehlinformation Meinung zu bilden, konnte offensichtlich auch Oberklimaschützer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=zeilenwechsel.wordpress.com&amp;blog=3129225&amp;post=7&amp;subd=zeilenwechsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Der Klimawandel ist eines der Musterbeispiele, wie Wissenschaftskommunikation ge- und missbraucht werden kann. Zwei Probleme der Wissenschaftskommunikation werden anhand der Klimadiskussion offensichtlich: die Objektivität wissenschaftlicher Daten ist ein dehnbarer Begriff, und die Fakten eines derart komplexen Themas wie „Klima“ können Laien schlichtweg nicht bewerten. Der Verlockung, mit Fehlinformation Meinung zu bilden, konnte offensichtlich auch<span>  </span>Oberklimaschützer Al Gore nicht widerstehen. Ein Artikel in der Ausgabe Januar 2008 von „Spektrum der Wissenschaft“ gibt Aufschluss.</b> <span id="more-7"></span></p>
<p class="MsoNormal">Al Gores Kampf für den Klimaschutz ist lobenswert, aber hat er es nötig, den Gletscherschwund am Kilimandscharo für seine Kampagne zu missbrauchen und die Welt gezielt falsch zu informieren? Richtig ist: der Gletscher auf dem Plateau des Kilimandscharos wird kleiner. Doch, anders als von Al Gore propagiert, ist die globale Erwärmung dafür höchstwahrscheinlich nicht verantwortlich. Der Gletscherrückgang auf dem Kilimandscharo hat andere Ursachen.</p>
<p class="MsoNormal">Um Missverständnissen vorzubeugen – ich gehöre nicht zu denjenigen, die daran zweifeln, dass der Mensch in großem Maße für den Klimawandel mitverantwortlich ist. Aber ich gehöre zu denjenigen, die es ärgerlich finden, wenn Fakten verdreht werden, um Meinung zu machen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Gletscherforscher Georg Kaser und Philip W. Mote schreiben im „Spektrum der Wissenschaft“, Ausgabe Januar 2008, dass am Gletscherschwund auf dem Gipfelplateau des Kilimandscharos nicht der globale Temperaturanstieg schuld sei. Vielmehr würden drei andere Effekte dem Eis auf dem<span>  </span>5895 Meter hohen Gipfel des Massivs, dem Kibo, zusetzen: Sublimation, geringer Schneefall und intensive Sonneneinstrahlung. Diese Effekte hätten ihre Ursache maßgeblich in der geographischen Lage des Kilimandscharos.</p>
<p class="MsoNormal">Die Ergebnisse und Erklärungen der beiden Wissenschaftler erscheinen plausibel. Wie die von Al Gore. Und genau da liegt der Hund begraben, denn die Zusammenhänge sind, wie das ganze Thema „Klima“, sehr komplex. Sie bilden eine ideale Basis, um darauf ein tragfähiges Gerüst aus Fehlinformationen zu errichten. Meinungsbildung in der Öffentlichkeit mit falschen Angaben zu steuern hätte Gore aber gar nicht nötig gehabt, denn die Mehrzahl seiner Argumente bestätigt seine Position.</p>
<p class="MsoNormal">Den Kilimandscharo als Beleg für die Erderwärmung heranzuziehen, erweist sich im Nachhinein als dünnes Eis. Obwohl ich gewiss kein Klima-Experte bin, habe ich den Eindruck, dass Kaser und Mote solide Belege für ihre Hypothesen haben. Gores Glaubwürdigkeit droht das Schicksal der Gletscher, die er retten will: sie schwindet.</p>
<p class="MsoNormal">Bei derartigen Verfälschungen ist die Wissenschaftskommunikation, insbesondere der<span>  </span>Wissenschaftsjournalismus, gefordert, dem Bürger mit Berichten über seriöse Forschungsergebnisse Bewertungshilfen zu geben. Die Spektrum-Redaktion hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet. Leider muss davon ausgegangen werden, dass die Wissenschaftsberichterstattung in puncto Aufmerksamkeit das Nachsehen gegenüber Al Gores Multimediaspektakel hat. 1:0 für Gore. Ein Sieg mit Beigeschmack.</p>
<p class="MsoNormal">Links zum Thema:</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://http://www.spektrum.de/artikel/936245&amp;_z=798888" target="_blank">Podcast</a> von Spektrum der Wissenschaft mit dem Glaziologen Georg Kaser</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/769/137492/" target="_blank">Artikel</a> in der Süddeutschen Zeitung über Fehler in Al Gores Film „Eine unbequeme Wahrheit“</p>
<p class="MsoNormal">chrib</p>
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